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Die Freinetpädagogik

Der französische Pädagoge Célestin Freinet hat seine Arbeit eigentlich dem Leben von Kindern in der Schule gewidmet. Heute wird die Freinet-Pädagogik jedoch auch immer mehr in Kindergärten, Tagesstätten und Krippen erprobt.
Die Freinet-Pädagogik macht das Leben des Kindes, seine Bedürfnisse und Möglichkeiten zum Ausgangspunkt ihrer Praxis.
Kinder dürfen:
Von den Erwachsene erwartet die Freinet-Pädagogik, dass sie
Quelle: Kindergartenpädagogik Online-Handbuch / Lothar Klein

frei tasten, versuchen, ausprobieren und experimentieren, und zwar sowohl mit Material und Werkzeugen als auch mit sozialen Regelungen,
sich frei ausdrücken. Kinder sollen das Wort haben und deutlich spüren, dass ihre eigene subjektive Welt von Erwachsenen respektiert, statt von außen verändert wird,
Entscheidungen treffen und Verantwortung für sich selbst und andere tragen,
sich mit Dingen, Gegenständen, Themen und Fragen beschäftigen, die aus ihrem eigenen Leben stammen und sollen dabei ihrem individuellen Rhythmus folgen dürfen,
sich produktiv an der Gestaltung ihres Alltags beteiligen und arbeiten, schließlich spüren, dass ihnen vertraut und ihnen auch etwas zugetraut wird.
klar erkennbar eigene Sichtweisen der Dinge besitzen und diese auch anbieten, sich jedoch selbst nicht als Besserwisser oder Vormacher, sondern vielmehr als interessierte und anregende Forscher begreifen. Solche Erwachsene besitzen selbst Mut zum Experiment. Sie sehen in Bezug auf Kinder und sich selbst den Fehler als Verbündeten im Lernprozess an. Statt ihn zu verhindern, begreifen sie ihn als Entwicklungsimpuls.
entdecken, was das Kind schon kann, statt wie die Schlange auf das Kaninchen vor allem auf die Defizite zu starren.
erst im Dialog mit den Kindern herauszubekommen, wo und wann sie gebraucht werden und nicht selbstverständlich von ihrer Unentbehrlichkeit überzeugt sein.
die Welt der Kinder aufsuchen und dort mit ihnen in den Dialog kommen, statt zu erwarten, dass Kinder ihr Verhalten nach den Wünschen der Erwachsenen ausrichten.
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